Vita Power SeaDog
Vita Power · Elektrisch · premium
Ab € 157.000
Der Vita Power SeaDog ist ein kompaktes, rein elektrisch angetriebenes RIB, konzipiert für Häfen, Marinas und den täglichen Arbeitseinsatz im Revier. Der Rumpf besteht aus Aluminium und wird in Serbien gefertigt. Angetrieben wird das Boot von einem einzigen 63-kWh-Akkupaket, das über den V150-Antrieb bis zu 140 kW Spitzenleistung liefert. Zur Höchstgeschwindigkeit gibt es zwei Angaben: Vitas eigenes Marketing spricht von über 25 Knoten, unabhängige Testberichte wollen bis zu 30 Knoten gemessen haben. Preislich wird ein Einstiegswert von umgerechnet rund 135.000 £ genannt — laut Quelle eine gemeinsame, ungefähre Angabe für Seal und SeaDog.
Technische Daten
- Länge
- 5.8 m
- Batterie
- 63 kWh
- Motorleistung
- 140 kW
- Höchstgeschwindigkeit
- 30 Knoten
Antriebsvarianten
Vita Power V150
- Leistung
- 140 kW
- Batterie
- 63 kWh · Vita Power
- Höchstgeschwindigkeit
- 30 kn
- Preis
- € 157.000
Ein einzelner 63-kWh-Akkupack; 140 kW ist die Spitzenleistung, die Dauerleistung liegt darunter.
Was Käufer wissen sollten
Der Malocher unter den Vita-Booten
In der RIB-Familie von Vita übernimmt der SeaDog die Rolle des kleinen, robusten Arbeitspferds: 5,8 Meter Rumpflänge aus Aluminium, dazu ein einziges 63-kWh-Paket und bis zu 140 kW Spitzenleistung aus dem V150-System. Dass hier Aluminium statt Komposit verbaut wurde, verrät die Zielsetzung — dieses Boot soll Fenderkontakt, Pontonkanten und den rauen Alltag im Gewerbeeinsatz aushalten, nicht auf Messeteppichen glänzen.
Als Hafenshuttle, Patrouillenboot oder Besatzungstender zeigt das kleine Akkupaket seine zwei Gesichter: Vorteil und Einschränkung zugleich. 63 Kilowattstunden lassen sich rasch nachladen, ein einfacher Landstromanschluss genügt dafür völlig — und wer nur kurze Strecken rund um den Hafen zurücklegt, kommt damit gut aus. Entscheidender als jeder Wert im Prospekt ist ohnehin das Maß: Mit seiner kompakten Länge findet der SeaDog Platz in Davits und Bootsgaragen, wo der 7,2 Meter lange Seal längst nicht mehr hineinpasst.
Die Wahl gegen den Seal — und worauf man achten sollte
Greifen Sie zum SeaDog, wenn Stellplatz oder Garagenmaß die Entscheidung vorgeben oder wenn Ihre Fahrten kurz bleiben und das Ladegerät stets in Reichweite ist. Der Seal wiederum ist die richtige Wahl, sobald mehr Passagiere mitfahren sollen und ein ganzer Tag ohne Nachladen gefragt ist. Zwei Punkte verdienen einen kritischen Blick: Bei der Höchstgeschwindigkeit nennt Vita selbst über 25 Knoten, während unabhängige Tests bis zu 30 Knoten vermelden — verstehen Sie die 30 Knoten als Bestmarke unter idealen Bedingungen, nicht als realistischen Dauerwert. Auch beim Preis von 157.000 € lohnt Vorsicht: Er stammt aus einer Umrechnung von rund 135.000 £ und gilt der Quelle zufolge trotz des deutlichen Größenunterschieds gemeinsam für Seal und SeaDog. Betrachten Sie ihn als groben Richtwert und fordern Sie ein detailliertes, aktuelles Angebot ein — sei es für den Traunsee, den Wörthersee oder eine Marina an der Donau.
Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.

