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Daycruiser

Hermes (Seven Seas Yachts) Speedster E

Hermes (Seven Seas Yachts) · Elektrisch · premium

Ab € 186.000

Ein in Griechenland gefertigter Runabout im Retro-Roadster-Look, der sich unverkennbar am Porsche 356 Speedster orientiert und seit 2017 von Seven Seas Yachts in Großbritannien vermarktet wird. Während die klassische Ausführung von einem 115-PS-Rotax angetrieben wird, ergänzte man das Programm erst später um die elektrische Variante Speedster E. Die genannte Reichweite von 50 sm bezieht sich ausschließlich auf gemächliche Verdrängerfahrt bei 5 Knoten und lässt sich nicht auf Gleitfahrt übertragen. Der Preis leitet sich aus einer Angabe von 269.000 US-Dollar aus dem Jahr 2023 ab.

Technische Daten

Länge
6.7 m
Batterie
30 kWh
Motorleistung
100 kW
Höchstgeschwindigkeit
30 Knoten
Reichweite
50 nm

Antriebsvarianten

  • Motor-/Batteriedaten nicht veröffentlicht

    Leistung
    100 kW
    Batterie
    30 kWh
    Höchstgeschwindigkeit
    30 kn
    Reichweite
    50 nm
    Preis
    € 186.000

    Die Verbrenner-Schwestervariante nutzt einen 115-PS-Rotax-Motor; dies ist die seit ca. 2020 verfügbare Elektrooption. Reichweitenangabe bei 5 kn Verdrängerfahrt. <<<00c4cf8c8639-4510-acbf-00e9e0bcf0b2>>> Einziehbare Hydrofoils; Self-Docking-Funktion sowohl bei der Cabin- als auch bei der Hardtop-Version.

Unsere Einschätzung

Was Käufer wissen sollten

Für wen er gedacht ist

Wer den Speedster E kauft, kauft in erster Linie eine Silhouette. Die Anlehnung an den Porsche 356 Speedster ist Programm, und der Preis spiegelt das wider; passend ist das Boot für Eigner mit fixem Liegeplatz, einer vertrauten kurzen Strecke und ohne Ambition auf große Distanzen – etwa für gemütliche Ausfahrten auf einem österreichischen See. Für dieses Anspruchsprofil geht die Rechnung auf, und am Elektromarkt findet sich kaum ein vergleichbares Modell mit dieser Roadster-Optik im Geist jener Epoche.

Die Zahlen – und der Preis

Die kommunizierten 50 sm gelten für gemütliches Tuckern bei 5 Knoten in Verdrängerfahrt – keineswegs für die Spitzengeschwindigkeit von 30 Knoten. Mit einem 30-kWh-Akku und einem 100-kW-Motor lässt sich durchgehend zügige Fahrt eher in Minuten als in Stunden zählen. Reichweite und Höchsttempo sind hier zwei getrennte Betriebszustände ohne Überlappung, die sich niemals gleichzeitig einstellen. Ein 30-kWh-Akku gilt heute als vergleichsweise klein, und genau dieser Wert bestimmt, wie praxistauglich das Boot tatsächlich ist.

Für 6,7 m Bootslänge mit diesem Akku sind 186.000 Euro nach rein technischen Maßstäben happig; das Geld fließt sichtbar in Formgebung und Karosseriebau, und Interessenten sollten sich bewusst sein, dass genau dafür gezahlt wird. Zugrunde liegt diesem Betrag eine Umrechnung aus 269.000 US-Dollar von 2023, die vor dem Kauf unbedingt neu zu prüfen ist. Nicht vergessen: Das eigentliche Kerngeschäft dieses Bootstyps bleibt die Verbrennerversion mit 115-PS-Rotax, gebaut in Griechenland und seit 2017 über Seven Seas Yachts in Großbritannien vertrieben – die Elektrovariante kam erst nachträglich dazu. Es lohnt sich zu fragen, wie viele Elektromodelle bislang wirklich ausgeliefert wurden und wer im Ernstfall den Antrieb wartet.

Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.

Galerie

Speedster E im Detail.

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