Flux Highfield Sport 660
Flux Marine · Elektrisch · entry
Preis auf Anfrage
Bei diesem Boot handelt es sich um ein Festrumpfschlauchboot auf Basis der Highfield Sport 660, deren Aluminiumrumpf vom konventionellen, weltweit aktiven Werft-Spezialisten Highfield stammt. Für den Vortrieb sorgt ein elektrischer Außenborder von Flux Marine, der leistungsmäßig einem Verbrenner mit 100 bis 115 PS entspricht und für kurze Beschleunigungsphasen sogar bis zu 150 PS mobilisieren kann. Die Schläuche bestehen aus robustem Hypalon, gesteuert wird hydraulisch, und ein Garmin-Display liefert die relevanten Bordinformationen.
Technische Daten
- Länge
- 6.6 m
- Personenzahl
- 14
- Batterie
- 84 kWh
- Motorleistung
- 86 kW
- Höchstgeschwindigkeit
- 29.5 Knoten
- Reichweite
- 22 nm
Antriebsvarianten
Flux Marine
- Leistung
- 86 kW
- Batterie
- 84 kWh
- Höchstgeschwindigkeit
- 29.5 kn
- Reichweite
- 22 nm
Rumpf gebaut von Highfield (konventioneller RIB-Hersteller); Flux liefert den Elektroaußenborder mit bis zu 150 PS Spitzenbeschleunigung.
Was Käufer wissen sollten
Nur Tender, sonst nichts
Wer die Highfield Sport 660 verstehen will, muss bei der angegebenen Reichweite von 22 Seemeilen ansetzen – diese Zahl ist kein Mangel, sondern das eigentliche Pflichtenheft des Boots. Bei 84 kWh Batteriekapazität und einem Motor mit 86 kW Leistung kommt unter Vollgas etwa eine Stunde Fahrzeit zusammen. Für Strandtransfers vom Mutterschiff, Resort-Shuttles oder Aufgaben im Marinabetrieb ist das mehr als ausreichend, für ausgedehnte Küstentouren jedoch deutlich zu wenig. Auch die Kapazität für vierzehn Passagiere und die Höchstgeschwindigkeit von 29,5 Knoten passen ins selbe Bild: kurze Strecken, dafür oft und mit hoher Auslastung gefahren. Ein Tag auf offener See, um eine Küstenlinie zu erkunden – dafür ist dieses Boot schlicht nicht gebaut, auch wenn man es sich an so manchem heimischen See gut vorstellen könnte.
Was überzeugt, was offenbleibt
Ein klarer Vorteil liegt in der Basis: Mit der Sport 660 und ihrem Aluminiumrumpf von Highfield setzt man auf einen erprobten Rumpf, hinter dem ein gewachsenes Netz an Ersatzteilen und Händlern steht. Damit betrifft das technisch Neue im Wesentlichen nur den Antrieb, nicht das gesamte Boot. Auch die Ausstattung mit Hypalon-Schläuchen und hydraulischer Steuerung passt zu den Anforderungen eines beanspruchenden, gewerblichen Alltags.
Die kritischen Punkte liegen weniger in der Technik als im Geschäftlichen. Zum Preis findet sich keine Angabe – für Flottenbetreiber, die ihre Kosten pro Fahrt kalkulieren müssen, bleibt damit ein zentraler Baustein offen. Da Flux Marine als Hersteller aus den USA stammt, sollten europäische Interessenten vor dem Kauf außerdem klären, wie Servicenetz, Lieferzeiten für Ersatzteile und die Ladeanforderungen konkret aussehen – und ob die am eigenen Steg verfügbare Ladeleistung ausreicht, um das Boot zwischen zwei Einsätzen wieder vollständig aufzuladen.
Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.
